Hilfe im Commerce-Dschungel // Foto: Demetrius Washington

E-Commerce in aller Munde - wir zeigen die Unterschiede. Hilfe im Commerce-Dschungel! [Teil 1]

Social-, Couch-, M- oder E-Commerce – seit Jahren bekannte Begriffe in den Medien. Aber brauche ich das in meinem Fachverlag?

E-Commerce ist in aller Munde, so wird laut Statistiken bis 2017 rund 53 Prozent des Bruttoinlandsprodukts etwas damit zu tun haben. (Quelle: www.eco.de)

Moment mal. E-Commerce?
Transaktionen, Werbung, Banking, Sammeln von Kundeninformationen und Big Data, Dienstleistungen und Auktionen – ausnahmslos online. Das alles sind Teile des Electronic-Commerce. 20 Minuten Fahrt in die Stadt, Parkplatzsuche, überfüllte Läden, langes Anstehen an der Kasse und schmerzende Füße nach einem Shoppingmarathon. Dass sich Nutzer eher dem Onlineshopping zuwenden ist nachvollziehbar. Immer mehr Unternehmen weiten ihr Geschäft auf das Internet aus und Kunden bekommen somit die Möglichkeit, innerhalb weniger Sekunden Produkte verschiedener Anbieter zu vergleichen.

Vor allem die weite Verbreitung des E-Commerce kann ein Vorteil für Anbieter sowie für Konsumenten sein. Verkäufer von Nischenprodukten und Fachverlage finden bundesweit sowie international genügend Abnehmer, um sich als Unternehmen erfolgreich auf dem Markt zu etablieren.

Foto: Sebastiaan Ter Burg
Was ist E-Commerce? Hilfe im Commerce-Dschungel!

Und was ist nun M-Commerce?
Durch den M-Commerce (auch Mobile Commerce), also die Nutzung der Vorteile des E-Commerce mit dem Tablet oder Smartphone, wird´s noch bequemer. Und damit nicht genug. Die Funktionen wurden für den M-Commerce noch weiter ausgebaut. Preise vergleichen und Kalorien zählen über den Barcodescanner oder das Mobile Banking sind nur wenige Möglichkeiten, die der M-Commerce bietet.

Zahlen per Smartphone, Sammeln von Rabattmarken und Standortbestimmung über GPS geben oft mehr Informationen über den User preis, als er eigentlich möchte.

 

Das ganze Portemonnaie voller Kundenkarten und Rabattcoupons. In den Zeiten von Smartphones gehört dies schon länger der Vergangenheit an. Das Mobile Couponing macht es möglich, per QR-Code oder App Punkte zu sammeln oder Vergünstigungen zu erhalten. Mit der richtigen Anwendung werden Schnäppchenjäger direkt per Smartphone über Angebote in der Umgebung informiert. Es genügt, sich in der Nähe des Geschäfts zu befinden, das Handy klingelt: „Heute: Jeans zum halben Preis.“ Doch gerade bei diesen und ähnlichen Services werden Nutzer sichtlich vorsichtiger. Zahlen per Smartphone, Sammeln von Rabattmarken und Standortbestimmung über GPS geben oft mehr Informationen über den User preis, als er eigentlich möchte.

Sicherheit im Commerce-Dschungel! Foto: Florian Klauer
Was ist E-Commerce? Sicherheit im Commerce-Dschungel!

Und an der Sicherheit wird gearbeitet!
Oft fühlen sich viele Kunden auf ihrem Gerät nicht ausreichend vor Viren- oder Hackerangriffen geschützt, was sich in der Geschichte der mobilen Endgeräte des Öfteren als nicht ganz unbegründet herausgestellt hat. Der Mangel an sicheren Zahlungssystemen, speziell für den M-Commerce, war die letzten Jahre ein Hauptgrund, weshalb viele Nutzer das Bezahlen über mobile Endgeräte möglichst vermieden haben. Doch eben daran, und auch an einem sicherheitsbewussten Image, arbeiten Anbieter wie PayPal aktuell mit Hochdruck. Ein Grund, weshalb sich die Anzahl von Mobile-Payment-Nutzern bis 2017 laut Prognosen von weltweit 211 Millionen Personen im Jahr 2012 auf 420 Millionen nahezu verdoppeln wird. (PDF der Statistik: www.statista.de)

Mobile-Payment-Nutzern bis 2017 (Quelle: www.statista.de)
statista.de - Mobile-Payment-Nutzern bis 2017

Couch Commerce – Die Shoppingwelt in meinem Wohnzimmer
Auch der Couch Commerce (auch Tablet Commerce oder T-Commerce), das Shoppen mit dem Tablet und ein Teil des M-Commerce, wird immer mehr genutzt. Von zu Hause, bequem auf dem Sofa, oder in der Bahn. 72 Prozent der Tabletbesitzer nutzen wöchentlich die Vorteile von App-Stores und Onlineshops. (Quelle: www.etailment.de) Eine Buchhandlung durchstöbern und in Bücher reinlesen ist dank Kioskapps auch auf dem Tablet möglich. Der Vorteil: Alle Bücher sind auf einem Gerät und können jederzeit online sowie offline genutzt werden.

Jedoch ist der Tabletmarkt zurzeit noch im Wachstum und das Einbeziehen von gewerblichen Kunden des B2B-Geschäfts in den Couch Commerce eher schwierig. Die mobilen Geräte haben sich noch nicht in allen Branchen flächendeckend in das Berufsleben integriert. Erst nach Feierabend steigt der Traffic über Tablets besonders an und wird überwiegend für private Zwecke genutzt. Eine US-Studie zeigt jedoch, dass die Website-Besuche von Tablets aus zehnmal stärker ansteigen als vom Smartphone.


Im zweiten Teil "E-Commerce für Fachverlage? Hilfe im Commerce-Dschungel!" gehen wir der Frage nach, was ein Fachverlag beim Einstieg in den E-Commerce beachten sollte und wie sich über Social-Commerce Kundenbindung aufbauen lässt.



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Über den AutorJan Stille ist gelernter Mediengestalter Digital und Print und ein echtes Allroundtalent bei BWH – vom Verkauf, über Personalisierung im Digitaldruck bis zum Versand kennt er sich bestens aus.
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