Couch Commerce für Fachverlage

Was bedeutet E-Commerce für Fachverlage? Hilfe im Commerce-Dschungel! [Teil 2]

Was ein Fachverlag beim Einstieg in den E-Commerce beachten sollte und wie sich über Social-Commerce Kundenbindung aufbauen lässt

Fortsetzung von "Was ist E-Commerce? Hilfe im Commerce-Dschungel! Teil 1: Social, Couch, M- oder E-Commerce – seit Jahren bekannte Begriffe in den Medien. Aber brauche ich das in meinem Fachverlag?"

Vor allem für Verlage und Buchhandlungen gilt: Kein E-Commerce ohne Couch Commerce!

Kunden kaufen sich keine E-Books oder E-Paper über ihren Computer, die Hauptabnehmer sind Tabletuser. 88,2 Prozent aller Tabletbesitzer lesen Zeitungen oder Zeitschriften auf ihrem mobilen Gerät. (Quelle: www.zmg.de) Doch bezahlt wird oft nur, was auch tatsächlich als Mehrwert daherkommt! Romane lassen sich noch leicht als einfache Replikation des Druckproduktes an den Mann bringen, doch Käufer eines E-Papers erwarten mehr.

Große Verlage machen es vor: In vorhandene Layouts können Videos und interaktive Elemente eingebaut werden, ein Paradebeispiel hierfür ist der Red Bulletin. Doch nicht nur die Leser profitieren von den neuen Medien – Animationen schaffen neue Werbemöglichkeiten. Bewegungen ziehen automatisch die Blicke der Nutzer auf sich!

Red Bulletin eMagazin
E-Commerce durch Red Bulletin eMagazin
Animation und Effekte
E-Commerce durch Red Bulletin eMagazin

Social Commerce hilft, Kundenbindungen aufzubauen
Wem glaubt man mehr – der Werbung eines Verkäufers oder der Empfehlung eines Freundes? Beim Social Commerce wird genau dieser Aspekt des Vertriebs genutzt. Kunden werden animiert, Produkte und Leistungen zu bewerten, sich darüber zu unterhalten und bei der Produktentwicklung mitzuwirken. Dies kann über soziale Netzwerke oder den eigenen Onlineshop geschehen, wie es die E-Commerce-Riesen Amazon und eBay schon seit vielen Jahren über Produkt- und Verkäuferbewertungen erfolgreich vormachen. „Stimmen Sie ab, was die neue Titelstory werden soll!“ – auch National Geographics schafft Kundenbindung. Somit werden Konsumenten auf einer emotionalen Ebene angesprochen.

Je persönlicher und umfangreicher Bewertungen, desto eher kann sich ein Interessent mit der Marke identifizieren und eine positive Erwartungshaltung wird geweckt. Am wirkungsvollsten sind hierbei Empfehlungen von Freunden, täglich praktiziert in sozialen Netzwerken.

Die absolute Voraussetzung für den Social Commerce ist jedoch die Bereitschaft zur Kommunikation auf Augenhöhe mit dem Kunden sowie der offene Umgang mit Kritik.


Doch auch die Möglichkeit, auf der eigenen Facebook-Seite eine Art Onlineshop aufzubauen, schafft Kundennähe. Das Angebot, sich über Verkäufer zu unterhalten und ohne die Seite zu wechseln das Produktangebot zu durchstöbern, wird gerne genutzt. Die absolute Voraussetzung für den Social Commerce ist jedoch die Bereitschaft zur Kommunikation auf Augenhöhe mit dem Kunden sowie der offene Umgang mit Kritik. Wenn ich ein Produkt kritisiere, erwarte ich eine schnelle, konstruktive Stellungnahme und nicht, dass mein Beitrag sofort gelöscht wird.

Foto: Kevin Schmitz
Social-Commerce: Hilfe im Commerce-Dschungel!

Brauche ich denn als Fachverlag nun unbedingt E-Commerce?
Ja! Heutzutage ist E-Commerce eine unbedingte Voraussetzung für eine erfolgreiche Marketing- und Vertriebsstrategie. Und das zeigt sich eindeutig in der Entwicklung der Branche: Immer mehr Fachverlage gehen erfolgreich den Schritt in Richtung E-Commerce, oft auch mit einem eigenen Onlineshop, und dieses Vorgehen passt sich nahtlos in die gesamte Marketingstrategie sowie die restlichen Marketinginstrumente ein.

Prinzipiell ist die Entscheidung, wie man an das Thema herantritt, natürlich von vielen Faktoren abhängig:

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Mit welcher Intensität wird der Service von meinen Kunden genutzt?
  • Welche Kapazitäten benötige ich, um mich erfolgreich zu etablieren und von der Konkurrenz abzuheben?
  • Wie kann ich den persönlichen Kontakt zu meinen Kunden weiterhin durch Social Commerce aufrechterhalten?

Wichtige Fragen, die jedes Unternehmen für sich beantworten muss.

Gute Beispiele für erfolgreichen E-Commerce finden Sie aktuell in unserem Artikel „Paid content ist die Zukunft“ und in der Reihe „Social Media für Fachverlage“.

Lesen Sie dazu auch Teil 1 "Was ist E-Commerce? Hilfe im Commerce-Dschungel! Teil 1: Social-, Couch-, M- oder E-Commerce – seit Jahren bekannte Begriffe in den Medien. Aber brauche ich das in meinem Fachverlag?"

 

 

 



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Über den AutorJan Stille ist gelernter Mediengestalter Digital und Print und ein echtes Allroundtalent bei BWH – vom Verkauf, über Personalisierung im Digitaldruck bis zum Versand kennt er sich bestens aus.
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