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Was sagen eigentlich Kunden über Kundenzeitschriften? SFU-Porträt // Titelbild: Daniil Silantev

Was sagen eigentlich Kunden über Kundenzeitschriften?

Was eine Kundenzeitschrift für die Kundenbindung benötigt. Eine Vorstellung aus dem wahren Leben.

Es ist mir ein Anliegen, eine Kundenzeitschrift vorzustellen, die mich begeistert. Wenn ich mir das nun so überlege, dann ist das eine recht große Auszeichnung für diese Kundenzeitschrift – und auch für das Unternehmen dahinter. In diesem Artikel stelle ich die Kundenzeitschrift RAUSZEIT von SFU – SACHEN FÜR UNTERWEGS vor. SFU ist ein Fachgeschäft für Outdoor, Wandern, Klettern und Trekking mit Standorten in Hannover und Braunschweig. RAUSZEIT erscheint 2x pro Jahr und ich freue mich auf jede neue Ausgabe. Warum, das erkläre ich im folgenden Text.

An dieser Stelle muss ich nicht groß erläutern, was eine Kundenzeitschrift ist, wir alle haben schon einmal eine in den Händen gehalten. Zur Sicherheit zitiere ich hier Wikipedia, wo es sehr gut erklärt wird: „Eine Kundenzeitschrift ist ein periodisch erscheinendes Instrument der Unternehmenskommunikation im Zeitschriften- oder Zeitungslayout, das redaktionelle Inhalte mit oder ohne Unternehmensbezug transportiert und von Unternehmen eingesetzt wird, um Kunden zu erreichen mit dem Ziel des Wissensaufbaus, der Informationsgewinnung, der Verkaufsförderung, der Imagebildung, der Kundenbindung oder auch der Neukundengewinnung. Ihr wesentliches Merkmal ist der Schwerpunkt auf Inhalte und Information und der weitgehende Verzicht auf Werbung und PR-Sprache, auch wenn Kundenmagazine selbstverständlich die Interessen ihrer Auftraggeber vertreten.“ Wikipedia

Was macht nun eine gelungene Kundenzeitschrift aus?

Fangen wir beim Namen an. Der Name ist der erste Aufmacher und sollte daher auffallen, inhaltlich zum Thema des Unternehmens passen und die Bedürfnisse des Kunden widerspiegeln. Auf „RAUSZEIT“ trifft das alles zu. Ich erinnere mich noch an unsere erste Begegnung, als ich im Geschäft stand und das erste Mal die RAUSZEIT neben dem Eingang gesehen habe. „Cooler Name“, dachte ich und griff zu. Wer zu SFU geht, mag es RAUS zu gehen. Und nutzt das gerne als AUSZEIT. Ja, cooler Name!

Titelseiten der Kundenzeitschrift RAUSZEIT
Frühjahr 2019 und Winter 2018
Was eine Kundenzeitschrift für die Kundenbindung benötigt - Titelseiten der SFU RAUSZEIT

Wie sieht es mit dem Format der Kundenzeitschrift aus?

Das Format ist nicht ganz so entscheidend. Ob nun klassisch gebunden in Magazinform oder wie die RAUSZEIT im Zeitungslayout (Nordisches Tabloid, Seitenformat 285 x 400 mm mit 60 g/m² Zeitungsdruckpapier) ist relativ egal. Sofern es qualitativ hochwertig gedruckt und produziert wurde, kommt es doch nur darauf an: Nehme ich sie gerne in die Hand? Blättre ich sie gerne durch?

Die RAUSZEIT-Redaktion bindet gerne großflächig atmosphärische und wirklich stimmungsvolle Fotos von den kleinen und großen Abenteuern in der Natur ein. Da bietet das Zeitungsformat in DIN A3 genügend Platz, um die Fotos wirken zu lassen.

 

Was eine Kundenzeitschrift für die Kundenbindung benötigt - Rausblick in SFU-Kundenzeitschrift
Was eine Kundenzeitschrift für die Kundenbindung benötigt - Artikel in SFU-Kundenzeitschrift
Was eine Kundenzeitschrift für die Kundenbindung benötigt - Artikel in SFU-Kundenzeitschrift
Doppelseiten: RAUSBLICK und Artikel in SFU-Kundenzeitschrift
Was eine Kundenzeitschrift für die Kundenbindung benötigt - Rausblick in SFU-Kundenzeitschrift


Wie sieht es mit den Inhalten aus? Was muss rein in die Kundenzeitschrift?

Auch darüber gibt es bereits ausgiebig Lektüre an vielen anderen Stellen, online und gedruckt. Eines ist jedoch elementar: Was interessiert die Kunden? Als optimal hat sich ein Mix aus Kompetenz (60% branchenrelevante Themen, Tipps und Inspiration) und Angebot (40% eigene Firmenthemen) herausgestellt (1).

Hier schafft es die RAUSZEIT wunderbar, aktuelle Themen, die Pläne des Kunden und die neuen Produkte im Sortiment zu vereinen. Den Artikel „Wilder Westen – Unterwegs an Irlands Westküste“ habe ich beispielsweise mit Genuss an einem Sonntagmorgen in der Hängematte gelesen. Voller Vorfreude auf die anstehende Weitwanderung an Irlands Westküste. Was für ein herrlicher Zufall!

Macht ein anderer Leser gerne Radreisen, auf denen das Zelt dabei ist, dann wird der Artikel über die neue Fahrrad-Packtasche oder ein superleichtes Zelt nicht nur in Kauf genommen, sondern regelrecht verschlungen. Denn es könnte die nächste Radreise noch besser machen.

Folgt darauf der 3-Seiter „Fahrrad-Genuss dänische Inseln. Oder: wie Paul die nördliche Südsee erobert“, dann ist der Leser in der Zeitschrift angekommen. Und auch daneben die Hilleberg-Anzeige mit ihren ganz besonderen Zelten für jeden Anlass ist gar nicht störend. Und immer wieder wird in der Zeitschrift deutlich, dass ich bei detaillierten Fragen zu den Produkten und Erfahrungen in der SFU-Filiale eine kompetente Antwort bekomme.

Das ist das i-Tüpfelchen. Das ist Kundenbindung. Das ist der Sinn einer Kundenzeitschrift.

 

 

Titelseiten der Kundenzeitschrift RAUSZEIT
Sommer 2016 und Sommer 2018
Was eine Kundenzeitschrift für die Kundenbindung benötigt - Titelseiten der SFU RAUSZEIT


Damit komme ich zu einem nächsten Thema. Authentizität, Glaubwürdigkeit, Leidenschaft. Gehe ich nun so inspiriert und angetriggert in die SFU-Filiale, werde ich dort so gut beraten, wie in der Kundenzeitschrift so oft betont? Bleiben wir beim RAUSZEIT-Beispiel: Ja! Und genau das ist es, was die RAUSZEIT so sympathisch macht. Es fühlt sich durch das Filialerlebnis tatsächlich nach Service und Outdoor-Leidenschaft an. Ich gehe nach jedem Beratungsgespräch deutlich klüger nach Hause.

Übertragen wir das auf andere Kundenzeitschriften, ist das ein elementarer Aspekt: Lässt sich für den Kunden das Gefühl, der Service und das Angebot der Kundenzeitschrift in die Wirklichkeit umsetzen?

Dabei spielt es keine Rolle, über welche Medienkanäle der Kunde bedient wird, sofern sie zum Unternehmen und zum Kunden passen. 

Würde ich die RAUSZEIT lesen, gäbe es sie nur als Onlineversion?

Ja, aber anders. Sicherlich ist dies keine objektive Beurteilung. Ich stehe einfach auf gut gemachte Printzeitschriften. Ich habe sie gerne in der Hand und blättere sie in Ruhe durch. Bleibe an besonderen Papieren, Texten oder Bildern gerne mal länger hängen. Das entspannt mich. Der Onlinekonsum von Texten und Bildern ist bei mir flüchtiger, schneller und auch oberflächlicher. Von Ausnahmen abgesehen natürlich.

Würde ich mir den Beitrag über den neuen Osprey-Reise-Trolley durchlesen? Vermutlich nicht, mutet es doch zu sehr nach Werbung an und dafür habe ich online keinen Nerv. Würde ich mir dort den Artikel „Nachgefragt: Besser als neu – Reparatur von Funktionstextilien“ so genau und bis zum Ende durchlesen? Wahrscheinlich nicht. Viel zu schnell bin ich abgelenkt. Die RAUSZEIT liegt auch nach einer analogen Ablenkung noch aufgeschlagen auf dem Tisch. Liebe RAUSZEIT-Redaktion, bleibt bitte beim Printformat und macht weiter so. Es grüßt, eure treue SFU-Kundin

Und jetzt bin ich neugierig: Haben Sie auch eine Kundenzeitschrift, auf die Sie sich freuen, die Sie begeistert, die Sie einfach gerne lesen und mit dem Unternehmen dahinter verbindet? Scdchhrxv0n6eibeaenrw S/ubr5ie mir (j.weigel@bw-h.de). Wir suchen Kundenzeitschriften mit Leidenschaft. Und wer weiß, vielleicht erscheint davon hier auch ein Porträt.

 

Titelbild: Daniil Silantev (unsplash)
Quellen: (1) allegria design, magazin-design.com



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Über den AutorJessica Weigel kümmert sich um Digitales Publizieren und die Projekte im Haus BWH – von der Wissensbilanz, über Publishing Services bis zum qualifizierten Projektmanagement. Außerdem ist sie reiselustig und festivalerfahren.
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